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Kurze Schatten Synopsis

Der junge Afrikaforscher Albrecht Roscher aus Hamburg verschwindet im Jahre 1860 in der Nähe des Nyassa-Sees, den er kurz zuvor entdeckt hatte, in Ostafrika spurlos. Er hatte gerade eine aufsehenerregene und viel besprochene Doktorarbeit über die Karte des Ptolemäus und die Entdeckung der Nilquellen geschrieben. Ausgestattet mit einem Stipendium des bayrischen Königs, die dort entwickelten Thesen zur Lage der Nilquellen empirisch zu begründen, war er im Jahre 1859 von Sansibar aus auf Karawanenwegen ins Innere Afrikas aufgebrochen, vom Forscherdrang getrieben – vom Tropenfieber geschwächt. In diesem Delirium mußten ihm die Menschen, denen er begegnete, oft im Verborgenen bleiben, vor allem ihre geheimen Kulte, mit denen sie sich schon über Jahrhunderte gegen fremde Eindringlinge zur Wehr gesetzt hatten und die noch heute wirksam sind. Sein Ehrgeiz, anders als viele der zeitgenössischen Expeditionen nicht militärisch vorzugehen, hat er mit dem Leben bezahlt.